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Microsoft Agent ermöglicht es dem Entwickler,
seine Programme mit einer neue Form der
Benutzerinteraktion zu versehen. Dies wird auch
als „conversational interface“ bezeichnet, das
die menschliche Kommunikation möglichst genau
nachbildet. Microsoft Agent enthält zusätzlich
zu den üblichen Maus- und
Tastatur-Steuerungsmechanismen auch eine
Spracherkennung , so dass die Anwendung auf
Sprachkommandos reagieren kann. Die Character
des Microsoft Agents antworten durch
synthetisierte Sprache, Audiofiles (.wav) und
über eine Textausgabe, die wie bei Comics in
einer Sprechblase dargestellt wird.
Die
Programmierschnittstelle der Microsoft Agents
macht es einem recht leicht, die Character zu
steuern, so dass sie auf Benutzereingaben
reagieren. Die Character erscheinen in ihrem
eigenen unsichtbaren Fenster, so dass sie an
jeder Stelle des Bildschirms positioniert werden
können. Microsoft Agents sind
Mehr-Bildschirm-fähig. Zu den Entwicklungstools
der Microsoft Agents gehört ein ActiveX Control,
das man z.B. über VB, VBScript, Java, C++ und
Visual FoxPro einfach ansprechen kann. Die
meisten Beispiele findet man unter Visual Basic,
was für den VFP-Programmierer aber dank der
einfachen Lesbarkeit selten problematisch sein
sollte.
Microsoft Agent verfügt nicht über die
IntelliSense-Funktion der Office-Assistenten,
die versuchen, anhand der Benutzereingaben schon
im voraus passende Hilfetexte oder Tipps zu
finden. Es gibt mittlerweile allerdings diverse
Drittanbieter, die auch solches leisten.
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